Valladolid (319.946 Einw.) ist die größte der
Städte Kastiliens und Leóns, mit einer Geschichte, deren
Höhepunkt erreicht wurde, als sie Hauptstadt Spaniens zu Zeiten des Imperiums
war. Ihre Lage, im geografischen Zentrum der nördlichen Hochebene Meseta Norte,
gestattet Abstecher zu anderen Städten in Kastilien und León, dank der
ausgezeichneten Verbindungen. Ihre Universitätstradition geht bis auf das 14.
Jahrhundert zurück und verleiht der Stadt ein studentisches Ambiente, das sich
nahtlos in den Charakter der Stadt einfügt.
Valladolid erfuhr eine bedeutende industrielle und demografische Entwicklung
während der letzten 50 Jahre, die sie zu einer modernen Stadt machen, welche
aber trotzdem ihre repräsentativsten Denkmäler zu erhalten gewusst hat, unter
denen die Kathedrale und die Fassade der Universität hervorgehoben werden
können. Zahlreiche Kirchen wie die des Heiligen Paulus (mit eindrucksvollem
Haupttor), die Alte (Symbol der Stadt dank ihrer Schlankheit ohne Gleichen), die
Magdalena oder Vera Cruz. Auch Adelspaläste wie der der Pimentel, der Fabio
Nelli, der Königliche Palast oder der von Santa Cruz, sowie Konvente wie das
von Porta Coeli, der Brígidas oder Santa Clara.